Pianohaus Micke // Blog | Neues vom Pianohaus Micke

Besuch der Klasse 3 von der Agedii-Schule in der Steinway Galerie Münster

Mai 11th, 2012 by micke

Autoren sind die Kinder der “Rabenklasse”.

Im Musikunterricht schauten wir uns an, wie ein Klavier aussieht und wie es aufgebaut ist. Es hat 88 Tasten, besteht aus Holz. Der Resonanzkörper ist aus Metall. Auch wenn wir es nicht sehen, hat ein Klavier viele Saiten.

Wir hätten vorher nicht geglaubt, das ein Flügel genauso aufgebaut ist wie ein Klavier, er ist doch viel größer!

Zum Abschluss besuchten wir das Pianohaus Micke (www. steinway-muenster.de). Dort erwartete uns Herr Stührenberg, er ist ein Klavierbauer und hat und viel erklärt und gezeigt. Im Piaonohaus stand ein Klavier, das noch nicht fertig gebaut war. Nun ging es für uns an die Arbeit, wir setzten z. B. Tasten ein.

Es war faszinierend, dass der Schlag eines kleinen Hämmerchens auf eine Saite einen so wunderschönen Klang erzeugen kann. Ein Klavier hat insgesamt 240 Saiten und es wiegt etwa 300 kg.

Der Flügel hat einen größeren Resonanzkörper als ein Klavier, deshalb hat es einen schöneren Klang. Das konnten wir besonders zum Schluss hören, denn wir gingen zu einem Steinway-Flügel. Jeder durfte ein selbst ausgedachtes Musikstück spielen und bekamen natürlich auch Applaus.

Der Besuch war leider viel zu schnell vorbei! Es hat uns sehr gut gefallen. 

Der Maestro Grigory Sokolov in Münster und in Bielefeld

Mai 9th, 2012 by micke

Der russische Ausnahmemusiker, der für viele Kritiker als der momentan beste Pianist der Welt gilt, war anlässlich seiner Konzert in Münster und Bielefeld zu Gast in der STEINWAY GALERIE MÜNSTER. Der Maestro nutzte die Zeit um sich auf dem Steinway Flügel, Modell D -274, einzuspielen, der dann am nächsten Tag zur Rudolf-Oetker-Halle nach Bielefeld transportiert wurde.

Sokolov in der Steinway Galerie Münster

Auf dem Programm standen u.a. Rameaus D-Dur-Suite, Mozarts a-moll-Sonate KV 310 und Brahms’ op. 24, den Händel-Variationen. Es wurden zwei unvergessliche Konzerte.

Betreut wurde er von den Klavierbauern/Klavierbaumeistern des Pianohauses Micke.

Mit einer Eintragung in unser Gästebuch bedankte & verabschiedete sich Herr Sokolov beim Klavierbaumeister Volker Grote und Rudolf Micke.

Wir sind glücklich, dass wir beide Steinway-Konzertflügel liefern durften und diesen Ausnahmepianisten betreuen durften. Es war ein wirkliches Erlebnis !

STEINWAY PARTNER-ABEND

März 30th, 2012 by micke

Am 29.03.2012 trafen sich in der STEINWAY GALERIE OSTWESTFALEN Klavierpädagogen zum STEINWAY PARTNER – Abend.

Nach einem Film zur Produktion der Firma Steinway in Hamburg erklärte der Klavierbaumeister Herr Christoph Stührenberg die Besonderheiten und die Gemeinsamkeiten der Instrumente der STEINWAY – Familie an Hand eines Steinway-Klavieres, Modell V – 125, an einem Boston- Klavier, Modell UP 126 und an einem Essex-Klavier, Modell EUP 123. Beeindruckende Instrumente, die in jeder Preis- und Qualitätsklasse höchsten Ansprüchen gerecht werden.

Der Steuerberater Jörg Mussmann verdeutlichte u.a. die Abschreibungsmöglichkeiten bei dem Erwerb eines Instrumentes sowie die Nutzung des Investitionsabzugsbetrags.

Es war ein gelungener Abend mit vielen interessante Informationen für Berufsmusiker/Klavierpädagogen.

So besser nicht !!!

März 23rd, 2012 by micke

Eine allgemeinbildende Schule in Münster hat einen Auftrag zur Reparatur eines STEINWAY – Flügels an einen „Fachmann“ gegeben. Aus Preisgründen wurde entschieden! Die Qualität des Reparaturbetriebes wurde nicht angezweifelt – es war ja viel billiger!

Nach der “Reparatur” wurden wir dann wieder zum Stimmservice für das  Instrument gerufen:

Unserem Klavierbaumeister  traf der „Schlag“!

Vorgefundene Stimmtonhöhe: 434 Hz; Mehrere Resonanzbodenrisse (damit ist das Instrument wieder auf seinen Wert vor der Reparatur gesunken, da die Arbeiten alle nochmals ausgeführt werden müssen); Saitenringe sind nicht richtig gedichtet; die Gusseisenplatte ist beim Beziehen mehrfach beschädigt worden.

Das Instrument ist stark regulationsbedürftig: (viel zu großer Tastentiefgang der schwarzen Tasten– sie versinken, Tasten sind nicht gerade gelegt, der Abstand der Hammerköpfe zueinander ist nicht eingestellt – somit auch Hammerköpfe nicht auf Chor gestellt, die Hammerköpfe stehen krumm und schief, der Abstand der Hammerköpfe zur Saite ist nicht reguliert, der Hammerkopf ist nicht richtig vorintoniert geschweige denn fertig intoniert, der Dämpfungshalbgang ist unfachmännisch reguliert worden, die Stoßzungen sind nicht eingestellt und auch nicht graphitiert worden, die Fänger sind nicht ausgerichtet worden, die Dämpfung steht kreuz und quer, Tastengarnierungen lösen sich  etc.  …………)

Für einen Klavierbauer mit Herz und Sachverstand ist dies das absolute Grauen!

So schlechte Arbeiten mussten wir schon lange nicht mehr begutachten. Die Instrumente leiden sehr wenn Sie so misshandelt werden. Das Instrument ist in einem schlechteren Zustand als vor der Reparatur.

Klang- und Anschlagsqulität haben nichts mehr mit einem Steinway zu tun, geschweige denn mit einem Instrument, das Generalüberholt wurde.

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Deswegen prüfen Sie vor Ihrer Entscheidung genau welche Standards zu Grunde liegen:

Wo werden diese Arbeiten ausgeführt?

Wer führt sie aus?

Besteht Erfahrung mit der Reparatur von Steinway-Flügeln/Klavieren?

Mit welchen Materialien wird das Instrument bestückt? (Original STEINWAY – Materialien oder 2./3. Wahl)

Informieren Sie sich. Denn das billigere ist meistens, das sehr viel teurere. Wir beraten Sie gerne !

Flügel – Transport in den Erbdrostenhof in Münster

März 20th, 2012 by micke

Im Erbdrostenhof in Münster gibt es einen modernen Flügel und drei historische Instrumente. Die sind natürlich nichts für das Konzert von Justus Franz, der am 20.03.2012 dort gastierte. Auf dem Programm stand: Ludwig van Beethoven. Dazu wünschte sich der Maestro einen Steinway Flügel, Modell B – 211, den ihm der Veranstalter ermöglichte und bei der Steinway Galerie Münster anfragte und in Auftrag gab.

Kurzum wurde die Fachspedition Up & Down beauftragt, das Instrument in die 2. Etage  in den Konzertsaal  zu hieven.  450 kg wurden bewegt, mit 3 starken Männern.  Der Landschaftsverband hat den Transport durch das Treppenhaus genehmigt, aber bestimmt nicht ganz ohne Bauchschmerzen.

Die Fresken, die wertvolle Treppe, die historische Bausubstanz ….

Aber – nach 10 Minuten war alles vorbei. Die Bandscheiben haben gehalten – und die Bausubstanz auch.

1. Steinway-Förderpreis Münster

Januar 30th, 2012 by micke

Liszts Tarantella sicher in den Fingern

Münster – Franz Liszt hat gewonnen. Wieder mal. Seine Tarantella ist ein unschlagbarer Rausschmeißer, wenn jemand kommt, der damit fertig wird. Der nicht nur den feurigen Klaviersatz beherrscht, sondern mit der blendenden Eleganz etwas anzufangen weiß. Taegil Kim heißt der Pianist. Er ist 19, studiert bei Prof. Michael Keller, und er hat Liszts Tarantella sicher in den Fingern.

Bekanntgabe des Preisträgers durch die Jurymitglieder

Reife Leistung, erster Preis. Buchstäblich ein erster Preis; denn dieser Steinway-Förderpreis ist völlig neu. Rudolf Micke lädt nach Hamburger Vorbild ein, die Musikhochschule stellt die Teilnehmer, die Sparkasse Münsterland Ost stiftet die Preise, und die Zuhörer sorgen für ein volles Haus. So hat jeder was davon. Aus der Vorrunde gingen drei Finalisten hervor, die am Freitagabend im Pianohaus Micke antraten.Mit Taegil Kim hat die Jury um den Detmolder Klavierprofessor Matitjahu Kellig und den münsterischen Musikschulleiter Ulrich Rademacher leichtes Spiel. Umso mehr, als er eben nicht nur die Tarantella als Schaustück vorlegt, sondern auch eine reife Beethoven-Interpretation: die beiden ersten Sätze aus Opus 7. So ein tief empfundenes Largo prägt sich ein.

Preisträger: Juhee Lee, Sukyoung Kim, Taegil Kim

Schwierig wird es mit Platz zwei und drei. Denn so verschieden die Ansätze von Juhee Lee (Klasse Prof. Rave) und Sukyoung Kim (Klasse Prof. Lippert) sind, die Jury will beider Vorzüge nicht gegeneinander ausspielen. Als da sind: handfestes Rüstzeug bei Sukyoung Kim, die nach den souverän bewältigten Händel-Variationen von Brahms noch den ersten Satz der Bartók-Sonate nachlegt – und überzeugende Musikalität bei Juhee Lee, die Mendelssohns e-Moll-Fuge ausnehmend schön entwickelt.

Das wäre ein Fall für König Salomo. Denn nach dem ersten Preis (1000 Euro) sind 500 Euro für den zweiten und 250 Euro für den dritten Platz vorgesehen. Der Sponsor macht mit: 400 Euro für beide und ein gemeinsamer zweiter Preis.

Text: Lukas Speckmann, Westfälische Nachrichten

 

v.l. Christian Frickmann – Sparkasse Münsterland Ost; Dekan der Musikhochschule Münster – Prof. Michael Keller; Prof. Manja Lippert; Prof. Clemens Rave; Die Finalisten: Juhee Lee, Skyoung Kim, Taegil Kim; Die Jury: Prof. Ulrich Rademacher, Prof. Matitjahu Kellig, Dr. Lukas Speckmann und Rudolf Micke von der Steinway Galerie Münster

Neuer Konzertflügel für die STEINWAY GALERIE MÜNSTER

Januar 20th, 2012 by micke

Auf über 95 % aller großen Bühnen ist der Konzertflügel D-274 zu Hause, um mit seinem exzellenten Klang das Publikum zu verzaubern. Dieses Modell ist die perfekte Symbiose zwischen liebevoller Handwerkskunst, unverwechselbarem Klangvolumen und einer einzigartigen Spielart, die auch die internationale Pianistengilde zu schätzen weiß.

Am 16. Januar 2012 hatten die Klavierbauer der STEINWAY GALERIE MÜNSTER & OSTWESTFALEN die Ehre aus 8 Steinways D – 274, den nach Ihrem Geschmack schönsten Flügel auszuwählen.

Die Wahl fiel auf das Instrument mit der Produktionsnummer: 591245

Ein Instrument, das in unseren Räumlichkeiten in Münster präsentiert wird.

Schauen Sie mal bei uns rein und haben Sie das Vergnügen, einen STEINWAY zu spielen welches klanglich als auch spieltechnisch keine Wünsche offen läßt.

Jazz Inbetween in Münster

Dezember 5th, 2011 by micke

Heißer Tanz ins neue Jahr

MÜNSTER Der kleine Hunger zwischendurch ist auch nicht zu unterschätzen. Zwar findet das große münstersche Jazzfestival nur alle zwei Jahre statt. Doch im Jahr dazwischen gibt es „Jazz Inbetween“, einen langen Abend im Stadttheater mit großen musikalischen Leckerbissen der Szene. Die nächste Ausgabe findet am 8. Januar 2012 (Sonntag) ab 18 Uhr statt

Die Organisatoren und Sponsoren von »Jazz Inbetween« informierten sich gestern über das Programm (v.r.): vom Pianohaus Micke - Rudolf Micke, Kulturdezernentin Dr. Andrea Hanke, Inga Waterkamp vom Parkhotel Schloss Hohenfeld, Theaterverwaltungsdirektorin Rita Feldmann, Karl Werner Rinker (LVM), Festivalchef Fritz Schmücker, Kulturamtsleiterin Frauke Schnell, Thomas Peltzer von der Jugendhilfe Andante und Manuel Jennen, Kulturredakteur der Münsterschen Zeitung. (Foto: Heiner Witte/Stadt Münster)

weitere Infos unter: www.jazzfestival-muenster.de

Der fünfte Klavierbaumeister im Pianohaus Micke, der Steinway Galerie Münster & Ostwestfalen

Oktober 24th, 2011 by micke

Das Pianohaus Micke Team wird seit dem 01.10.2011 durch den Kla­vier- und Cembalobauermeister Christoph Stührenberg verstärkt.

Er  ist für die Betreuung der Kunden im Außendienst, sowie für die Beratung der Klavier- & Flügelinteressenten der Steinway Galerie Münster zuständig.  Herr Stührenberg hat seine Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Stuttgart im Jahre 2000 abgelegt. 2004 wurde er durch die Handwerkskammer Osnabrück zum öffentlichen Sachverständigen für Klavier- und Cembalobauerhandwerk vereidigt.

Wir freuen uns, dass wir Herrn Stührenberg für das Pianohaus Micke gewinnen konnten und wünschen ihm allzeit gute Stimmung und viel Freude bei seinen Aufgaben.

Ein Flügel hinter Gittern!

August 2nd, 2011 by micke

Die Justizvollzugsanstalt Münster hat heute einen gebrauchten Flügel erhalten. Ein bereits 100 Jahre alter Flügel hat Platz gemacht und wurde abtransportiert.

Die JVA Münster ermöglicht ihren Gefangenen einen sinnvollen Umgang mit ihrer Freizeit.

Umgesetzt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Leiterin der Vollzugsanstalt, Frau Maria Look, und dem Gefangenen-Förderverein Münster e. V.

So finden neben den regelmäßig stattfindenden Klassischen & Chorkonzerten auch Autorenlesungen statt. Die Musik soll jenen zu Gute kommen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können und ihnen Kraft und Trost spenden.

Der Flügel wird aber nicht nur für Konzerte genutzt, er steht auch den Inhaftierten selbst zum Musizieren zur Verfügung.

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